Nach Wirecard-Sondersitzung: FDP-Politiker: „Scholz‘ Argumentation ist nicht schlüssig gewesen“

Bei der Aufklärung des Wirecard-Skandals sehen Oppositionspolitiker auch nach einer Sondersitzung des Finanzausschusses noch viele Fragen offen. Der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister Wirecard hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Zentrale Fragen sind, wann genau die Regierung von Unregelmäßigkeiten wusste und ob sie zu wenig dagegen unternommen hat. FDP, Linke und Grüne ziehen nach der Sondersitzung weiterhin einen Untersuchungsausschuss in Erwägung. Scholz‘ Argumentation sei nicht schlüssig gewesen, bemängelte FDP-Abgeordneter Florian Toncar nach der Sitzung. Man könne nicht einerseits sagen, die Finanzaufsicht habe das Problem ernst genommen, habe dann aber…

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Tausenden Unternehmen droht die Pleite – Schnäppchenjäger starten Beutezug | ET Potcast

Derzeit verhindern Corona-bedingte Sonderregeln eine Insolvenzwelle in Deutschland. Weltweit droht jedoch ab Herbst eine Pleitewelle. Zudem könnten Akteure mit zweifelhaften Absichten darauf warten, Unternehmen zum Schnäppchenpreis aufzukaufen. Eine eher düstere Prognose hat ein Rechercheteam des „Handelsblatts“ auf der Basis von Expertenmeinungen für die deutsche Wirtschaft im Herbst abgegeben. Nicht nur in den kommenden Monaten drohte demnach als Folge der Corona-Krise tausenden Unternehmen die Pleite. Auch für das Jahr 2021 sei nicht von einer substanziellen Verbesserung auszugehen. Auf globaler Ebene geht der Kreditversicherer Euler Hermes bis Ende 2021 von einer Zunahme…

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Von nun an geht’s bergab: Egon W. Kreutzer über die EU, Wirtschaft und Staatsfinanzierung

Man kann über den EU-Gipfel und seine segensreiche Wirkung denken, wie man will, eines steht fest: Die EU hat damit ihr Pulver verschossen, schreibt Egon W. Kreutzer in seinem Gastkommentar. Die 750 Milliarden würden ihre belebende Wirkung in kleineren Jahrestranchen erst allmählich (bis 2023) entfalten. Und weiter: "Stellt man die beschlossenen Hilfen ins Verhältnis zum Volumen der Anleiheaufkäufe der EZB, in deren Tresoren inzwischen die Belege für die indirekte Staatsfinanzierung in Höhe von 2,78 Billionen Euro lagern, wobei monatlich 20 Milliarden netto hinzukommen, Geld, das von den Finanzmärkten aufgesaugt wird…

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