WikiLeaks-Chefredakteur: USA argumentieren nun, dass Ausländer kein Recht auf Pressefreiheit haben

Die USA behaupten im Prozess gegen Julian Assange, dass Ausländer nicht durch den 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, der den Schutz der Pressefreiheit gewährt, geschützt sind. Dies gehe aus neuen Einreichungen und eidesstattlichen Erklärungen der USA hervor, erklärte WikiLeaks-Chefredakteur, Kristinn Hrafnsson, gestern in London. Er warnte, dass diese Entwicklung eine enorme Gefahr für Journalisten in aller Welt darstelle. Hrafnsson erklärte: Wir haben aus den Einreichungen und eidesstattlichen Erklärungen, die die Vereinigten Staaten über diesen Kanal vorlegen, gelernt, dass sie für ausländische Staatsangehörige keinen Schutz nach dem Ersten Verfassungszusatz…

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