Protest nach US-Vorbild: George-Floyd-Marsch in London artet in Gewalt aus

Überall auf der Welt kommt es seit der tödlichen Festnahme von George Floyd in Minneapolis zu Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus. Gestern zogen auch Tausende Menschen in London auf die Straßen. Der zunächst friedliche Marsch artete am Abend nahe der Downing Street 10, dem offiziellen Sitz des Premierministers, in Gewalt aus. Zusammenstöße und Festnahmen folgten.
The Sun berichtet, dass rund 15.000 Menschen an der "Black Lives Matter"-Kundgebung teilnahmen. Die Demonstration begann im Hyde Park und verlief weitestgehend friedlich. Später zogen die Protestler durch die Straßen und blockierten stellenweise den Verkehr. Die Polizei rückte mit Schlagstöcken auf eine Menge Demonstranten zu und nahm schließlich mehrere Personen fest.

In der Nähe des Sitzes des britischen Premierministers prallten Polizei und Protestseite zusammen. Zuvor war es auch hier noch zu friedlichen, versöhnenden Szenen gekommen. Polizisten, die das Regierungsgebäude bewachten, knieten sich vor einer ruhigen Menschenmenge nieder, nachdem Demonstranten sie dazu aufgefordert hatten. Die Menge forderte, dass die Polizeibeamten auf die Knie gehen sollten, um ihre Solidarität zu bekunden – und einige taten dies auch.

Doch später folgten diese Szenen.
Bei dem Solidaritätsmarsch für die US-Proteste brachten viele der Demonstranten auch ihre Ablehnung gegen Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Donald Trump zum Ausdruck.

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